Arbeitskreis "Das schwerbrandverletzte Kind"

Der Arbeitskreis „Das schwerbrandverletzte Kind“ ist ein multidisziplinärer Zusammenschluss von Ärzten, Pflegefachkräften, Therapeuten und Betroffenen, die brandverletzte Kinder und Jugendliche behandeln bzw. sich für sie einsetzen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung brandverletzter Kinder zu verbessern. Der Arbeitskreis besteht seit 1993 als eine Interessengruppe und hat sich als gemeinsame Plattform von Berufsgruppen, die an der Behandlung brandverletzter Kinder beteiligt sind, über die Jahre etabliert. Der Arbeitskreis „Das schwerbrandverletzte Kind“ hat neben der Verbesserung der praktischen klinischen Arbeit auch zum Ziel, die wissenschaftlichen Aspekte bei der Behandlung brandverletzter Kinder zu fördern.

Der Arbeitskreis möchte auch ein kompetenter Ansprechpartner für alle sein, die Fragen zum Thema thermische Verletzungen im Kindesalter und deren Folgen haben. Er unterstützt die internationale Zusammenarbeit mit anderen spezialisierten Gesellschaften, die sich mit der Behandlung von brandverletzten Kindern befassen (EBA-European Burns Association, ECPB-European Club for Pediatric Burns, DAV-Deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsmedizin).

Der Arbeitskreis ist eigenständig und unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV) organisiert. Darüber hinaus gibt es auch eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH).

Der Arbeitskreis führt seit dem Bestehen jährliche wissenschaftliche Treffen (Jahrestagung) durch, die zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch dienen. Darüber hinaus gibt es ein weiteres Zusammentreffen im Rahmen der Jahrestagung der DAV.

Der Arbeitskreis ist eng mit „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ verbunden.

Aktuelles

Leitlinie

Behandlung thermischer Verletzungen des Erwachsenen

Die (prä)klinische Erstversorgung, Diagnostik, Lokalbehandlung sowie die qualifizierte Nachsorge der verletzten Haut.

Rehabilitation

Empfehlungen zur Rehabilitation Brandverletzter

Eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV).

Publikationen

Medienspiegel

 

"Vorsicht, heiß!"
09. September 2020

„Kinder im Alter von 0-5 Jahren bilden bei thermischen Verletzungen die Hochrisikogruppe. Besonders unterschätzt werden heiße Flüssigkeiten, wie z. B. Tee oder Kaffee, welche die sensible Kinderhaut schon ab 52° C langfristig schädigen“, erläutert Prof. Dr. med. Marcus Lehnhardt, Präsident der Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin. „Dabei wird besonders häufig die Küche zum Unfallort“, führt der Experte weiter aus.

 

Termine

28. Jahrestagung

des Arbeitskreises "Das schwerbrandverletzte Kind"

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Aus Stuttgart
, Online-Veranstaltung mit interaktiver Beteiligung
28. Jahrestagung

39. Jahrestagung

der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV)

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Graz / Österreich
, Messecongress Nord
39. Jahrestagung

14. Nürnberger Frühjahrssymposium Plastische Chirurgie (NFPC)

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digital

31st European Association of Plastic Surgeons EURAPS Annual Meeting

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virtual conference

61. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie DGH

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Münster
, Messe und Congress Centrum Halle Münsterland

17. Plastische Assistentenwoche

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Wolkenstein (Gröden), Südtirol

20th ISBI Congress of the Internationa Society for Burn Injuries

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Virtual Meeting